VWA-Preisverleihung Förderpreis Religion in Graz

Zur Feier waren alle Teilnehmerinnen des Wettbewerbes geladen. Nach den Reden der Ehrengäste, einer Mischung aus Gratulation an die Maturantinnen und Werbung für das Theologie-Studium, wurden die Arbeiten kurz vorgestellt. Eine Schülerin aus Graz hatte über Abtreibung geschrieben, eine andere über Sterbehilfe, die dritte über Abtreibung und Sterbehilfe und meine Arbeit befasste sich mit Antisemitismus an steirischen Schulen.

Christina Stritzl (Maturajahrgang 2020)
PS:
Wer mehr über meine Arbeit erfahren möchte, kann diese in der Schulbibliothek komplett nachlesen. Als Leseprobe habe ich das Abstract hier angehängt:
Abstract der VWA „Antisemitismus an steirischen Schulen – heute und vor 40 Jahren“:
Antisemitismus. Jahrhundertelanger Hass aufgrund verschiedenster Vorurteile und Vermutungen. In der Shoah gipfelnd, waren vor allem am Anfang des 20. Jahrhunderts antisemitische Strömungen gang und gäbe, auch oder vor allem in Österreich. Doch diesen dunklen Teil unserer Geschichte haben wir hinter uns gelassen und Antisemitismus in Österreich, vor allem in Schulen, ist praktisch ausgestorben – richtig?
Dieser Frage wird im Rahmen dieser Arbeit nachgegangen. Mittels Fragebögen konnte ich zwei Gruppen, eine bestehend aus Schülerinnen und Schülern des BORG Kindberg (5. Klassen 2018/19), die andere aus Absolventinnen und Absolventen der HAK Mürzzuschlag (Maturajahrgang 1984/85 bzw. 1. Klassen 1980/81), zu ihren Erfahrungen zum Thema Antisemitismus in ihrem Schulalltag der Unterstufe befragen.
Die Ergebnisse dieser Befragungen bilden den Schwerpunkt meiner Arbeit. Es ist festzustellen, dass die Probandengruppe der BORG Schülerinnen und -Schüler erschreckend wenig über Antisemitismus weiß. Im Vergleich zu den Antworten der BORG Schülerinnen und -Schüler waren die Ergebnisse der HAK Absolventinnen und -Absolventen ähnlich ernüchternd.