BORG Kindberg

Exkursion der 7AB​ nach Mauthausen

Am 17. September um 6 Uhr in der Früh machten sich die Schüler*innen der 7. Klasse in Begleitung von Frau Prof. Röhrig, Herrn Prof. Kutleša, Frau Prof. Winkler und ein paar Schüler*innen der 8. bzw. 6. Klasse auf den Weg nach Mauthausen.  

Beim ehemaligen Konzentrationslager wurden wir in zwei Gruppen aufgeteilt. Unserer Guides erzählten uns viel Interessantes und Erschreckendes und stellten viele Fragen, über die wir dann diskutierten.  

Wir besichtigten die Baracken, die Duschen, die Gaskammer und vieles mehr, dadurch wurden uns die Schrecken des 2. Weltkrieges neu bewusst. Auch wenn wir schon viele Fakten aus dem Geschichteunterricht und den Vorbereitungsstunden auf die Exkursion erfahren und gewusst hatten, wofür wir von den netten Führern gelobt wurden, war das Besichtigen des Konzentrationslagers eine sehr lehrreiche Erfahrung. Schließlich liegt es auch an uns, zu verhindern, dass solch unmenschlichen Zustände je wieder eintreten. Zum Schluss wurden noch alle offenen Fragen von uns Schülern*innen beantwortet.  

Nach der Führung rundeten wir unseren Ausflug mit einem guten Essen und einer gemütlichen Heimfahrt ab. Wir sind sehr froh, dass wir diesen Ausflug auch in Zeiten von Corona durchführen durften, und haben ganz bestimmt alle etwas daraus gelernt! 

Teresa Lackner (7A) 

Gedanken zur Mauthausen-Exkursion von Schüler*innen der 7. Klasse:

Besonders schockierend habe ich gefunden, dass die Existenz des KZ allgemein bekannt war, und trotzdem reagierten die Bewohner der nahen Bauernhäuser mit Schweigen. Man stellt sich immer wieder die Frage, warum haben die Leute nichts gesagt und die Wahrheit verschwiegen als würde alles richtig sein, sowie es war. Ich habe gelernt, dass man die Menschlichkeit und die Ehrlichkeit nie verlieren sollte.

Besonders gut an unserer Exkursion hat mir gefallen, dass wir alle viel Neues gelernt haben. Zum Beispiel, dass vieles aus dem KZ noch immer eine große Rolle in der Gegenwart spielt und man statt wegschauen helfen soll, um Ähnliches heute zu vermeiden.

Die Exkursion war viel schlimmer als erwartet. So nah an dem Leid der Betroffenen zu sein und den Ort des Geschehens zu sehen, ist ein ganz eigenes Gefühl von Angst, Respekt und Hoffnung. Angst deshalb, weil die Berichte so furchtbar waren und der Blick in die Tötungsbereiche uns den Atem raubte. Respekt deswegen, weil die Menschen, die diese schreckliche Zeit erlebt haben, nicht aufgegeben haben und gekämpft haben herauszukommen und auf ein besseres Leben hofften. Und vor allem die Hoffnung, dass so etwas nie wieder passiert, dass Menschen nie wieder gefoltert und so ausgebeutet werden. 

Alle Menschen, die unter qualvollen Umständen im KZ Mauthausen verstorben sind, dürfen niemals vergessen werden. Meiner Ansicht nach sollte jeder einmal diesen Ort besucht haben, damit sich diese schreckliche Zeit in keiner Form wiederholt.

Die Exkursion ins Konzentrationslager Mauthausen war ein sehr interessantes, aber zugleich auch ein sehr grausames Erlebnis für mich. Wie das Leben in so einem Lager war, kann man nicht durch Bücher erlernen, sondern nur durch eine Führung durch das KZ Mauthausen.

Man sollte sich immer wieder daran erinnern, was in der Vergangenheit vorgefallen ist und nicht sagen „früher war alles besser“, da damals gar nicht auf die Menschenrechte, wie Meinungsfreiheit, Individualismus, Freiheit und Gleichheit geachtet wurde Viel mehr war es so, dass diese Werte „mit den Füßen getreten“ wurden. Deshalb sollte man immer wieder über dieses Thema ausführlich reden, um solche Schandtaten nie wieder geschehen zu lassen. Für mich persönlich war die Erklärung des Prozesses der „Entmenschlichung“ neu, wonach es sich die SS leicht gemacht hat, all diese Verbrechen zu begehen, ohne psychischen Schaden zu nehmen.

Man verschwendet keine Zeit, wenn man ein zweites Mal einen Besuch in Mauthausen macht. Ich habe wieder sehr viel Neues, Interessantes, aber auch Tragisches erfahren und werde nicht vergessen, wie viel Leid und Schmerz – psychisch und auch körperlich – die Menschen in diesem KZ erleben mussten.

Die Exkursion war sehr spannend, aber auch erschreckend. Die Anzahl der Todesopfer hat mich persönlich sehr schockiert! Ich dachte zuerst, dass ein zweiter Besuch von von Mauthausen vielleicht ein bisschen langweilig werden könnte, da man ja alles schon einmal gehört und gesehen hat, doch es waren so viele neue Informationen dabei, dass es sich auf jeden Fall auszahlt, auch öfter die Gedenkstätte zu besuchen. 

Ich denke, dass das KZ Mauthausen und generell die NS-Zeit ein wichtiges Thema ist, über welches jeder informiert sein sollte. Es darf nicht in Vergessenheit geraten und das Team von Mauthausen leistet dazu einen wirklich guten Beitrag.

Das KZ ist ein spannendes Thema und ich finde es cool, wenn man viel darüber weiß.

Es war sehr lehrreich und spannend. Ich habe viel Neues dazugelernt. Trotz der bedrückenden und traurigen Umstände, die damals im KZ geherrscht haben, war es mal wieder schön, bei einer Schulexkursion teilnehmen zu können.

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