BORG Kindberg

Bella Firenze

Am Sonntag, den 15. September begann für die beiden 8. Klassen die Italienreise nach Florenz am Brucker Bahnhof. In wenigen Stunden kamen wir im Night-Jet der OEBB an unserem Ziel an. Unsere Unterkunft war ein Campingplatz am Stadtrand, wo wir in sogenannten „Mobile-Homes“ wohnten. Nachdem wir unsere Koffer dort verstaut hatten, erkundeten wir erst einmal das Stadtzentrum von Florenz mit der Piazza della Signoria, wo ein gigantischer Neptunbrunnen steht und für uns das Beste: Die Einkaufsmeile von Florenz mit ihren unzähligen Shops und Restaurants. Der wichtigste Punkt auf unserem Programm waren die Uffizien, das bedeutendste Museum der Stadt. Im Alleingang begaben wir uns auf den Weg durch die unzähligen Räume des Museums und bewunderten die tausenden Skulpturen und Gemälde der vergangenen Jahrhunderte. Die David-Statue am Eingang der Uffizien war zu unserer Enttäuschung leider nur eine Kopie des Meisterwerks von Michelangelo, aber trotzdem ziemlich eindrucksvoll! Unsere Laune verschlechterte sich vehement, als wir circa 40 Minuten auf den Bus warten mussten, der uns wieder zurück zum Campingplatz brachte. Beim Abendessen blickten wir recht skeptisch auf unser Essen, denn keiner wusste so genau, was wir da vor uns auf unseren Tellern hatten. War es Hühnchen oder doch Fisch?

Am Montag ging es mit dem Zug Richtung Pisa. Die Vorfreude auf eine angenehme Fahrt war bei allen groß, nur waren alle Waggons leider dermaßen voll und alle Plätze besetzt, dass wir die gesamte Zugfahrt in einem der Zwischenabteile zusammengequetscht auf dem Boden verbrachten. Unser Ziel war natürlich einer der wohl bekanntesten Türme der Welt. Und die Bilder lügen nicht. Der ist wirklich schief! Nun hat wohl fast jeder von uns ein paar misslungene Fotos, auf denen wir versuchten, den Turm umzustoßen oder ihn nach oben zu stemmen, auf unserem Handy. Am Nachmittag hieß es endlich entspannen. Im Küstenort Viareggio genossen wir die Ruhe, bräunten uns in der Sonne und vergnügten uns im Meer. Als wir wieder zurückkamen, fielen wir müde und erschöpft von der langen Rückfahrt ins Bett.
Den letzten Tag unserer Reise verbrachten wir hauptsächlich in der Altstadt von Florenz. Wir ließen den Tag entspannt beginnen, frühstückten gemütlich und räumten unsere Zimmer. Die meiste Zeit konnten wir selbstständig nutzen, essen, shoppen oder die Kirchen besuchen. Letzteres konnte wegen unserer kurzen Shorts jedoch schon einmal von unserer Liste gestrichen werden. Während einer 2-stündigen Stadtführung wurden uns zentrale historische Informationen gegeben und die Bedeutsamkeit der Stadt Florenz in der Renaissance geschildert.
Unsere Abreise verlief leider nicht so reibungslos wie erhofft, denn der Zug ließ auf sich warten. Laut Anzeigetafel betrug die Verspätung circa 120 Minuten. Die Erleichterung und Freude waren da gewiss riesig, als nach zwei Stunden endlich der Durchgang zum Bahnsteig geöffnet wurde. Mit ungefähr drei Stunden Verspätung fuhren wir am Mittwoch um circa 10:00 Uhr wieder in den Brucker Bahnhof ein. Trotz alledem können wir auf eine wunderbare und eindrucksvolle Reise zurückblicken.

Denise Schörkmayer, 8A

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